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Hafeninformation Longyearbyen (Spitzbergen)

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Longyearbyen (sprich: "LUNG-yer-bin") ist die größte Siedlung der Insel Spitzbergen und von Svalbard. Sie liegt an der Südseite des Adventfjorden und erstreckt sich entlang des Flusses Longyearelva

Longyearbyen ist nach dem amerikanischen Unternehmer John Munro Longyear (1860-1922) benannt. Dieser war Vorsitzender der arktischen Kohlengesellschaft und begründete die Stadt sowie die benachbarte Kohlenmine, die erste überhaupt auf Spitzbergen. Mit Bergbau macht man heute nicht mehr das große Geschäft - bis auf Mine 7 (die noch bis etwa 2035 fördern kann) sind die überall an den Bergrändern sichtbaren Minen geschlossen. Der Tourismus ist zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden. Longyearbyen ist mit fast 2.000 Einwohnern de-facto die "Hauptstadt" des Archipels. Sie besitzt einen Flughafen, eine Schule, ein Einkaufszentrum, Hotels, Restaurants und mehr.

Das Ortszentrum liegt in der nähe der Küste an der Ostseite des Flusses. Auf der anderen Seite liegt der Ortsteil Skjæringa. Der Ortsteil Nybyen liegt 2 km südlich und der Flughafen 3 km westlich. Adventdalen, das Tal mit der derzeit einzigen einsatzfähigen Mine Longyearbyens (Gruve 3), erstreckt sich in Richtung Osten. Zur Orientierung hilft die kostenlose Karte Longyearbyen 78° Nord, die einen detaillierten Stadtplan besitzt und alle Dienstleistungen, die es im Ort gibt, enthält. Erhältlich ist sie am Flughafen und in den meisten Unterkünften.

Der 2 Hafen der Ortschaft liegt knapp 2 km nordwestlich des Ortszentrums. Er ist sowohl im Winter wie im Sommer offen, da es auf der Westseite Spitzbergens nie zu Packeis kommt. Einmal pro Woche kommt hier ein Schiff aus Tromsø an. Im Sommer gibt es tägliche Verbindung nach Barentsburg und Pyramiden. Im Sommer kommen fast täglich ein bis mehrere Kreuzfahrtschiffe unterschiedlichster Größe. Es ist geplant, die Kapazität des Hafens zu vergrößern.

Sehenswürdigkeiten

Auf Spitzbergen ist es üblich, beim Betreten eines Hauses die Schuhe auszuziehen. Dies gilt auch für Museen. Manchmal kann man auch Plastiküberschuhe erhalten, die über die Straßenschuhe angezogen werden.

Sehenswertes ist ziemlich rar, und die meisten Besucher kommen für Aktivitäten hier her.

  • 1 Svalbard Museum (Svalbard Science Senter). Tel.: +47 79 02 64 90, E-Mail: . Das Museum wurde 2008 mit einem Preis des Europarates ausgezeichnet. Schwerpunkte der Ausstellung sind die Geschichte von Svalbard sowie die Natur in der Arktis. Das Museum ist im gleichen Komplex wie die Tourist-Information und das UNIS-Polarinstitut. Beim Betreten des Museums: Überschuhe anziehen. Geöffnet: Mrz-Sept 10-17 Uhr, Okt-Febr 12-17 Uhr. Preis: Eintritt Erw. 75 NOK.
  • 2 Svalbard Kirke. Tel.: +47 79 02 55 60. Die kleine Svalbard Kirke gilt als nördlichste Kirche der Welt, sie steht etwas oberhalb der Stadt und ist ganzjährig rund um die Uhr geöffnet. Im Untergeschoss des Anbaus ist eine große Garderobe, dort kann man seine Schuhe gegen Pantoffeln tauschen, auch gibt es eine Toilette. Im Obergeschoss ist ein Versammlungsraum, er ist offen zur eigentlichen Kirche.
  • 3 Svalbard Gallerie, Nybyen. Ständige und wechselnde Ausstellungen von Svalbarder Künstlern, Eintritt 45 NOK. Die angrenzenden Ateliers sind frei zugänglich. Auch hier gilt: Schuhe aus bzw. Überschuhe an.
  • 5 Friedhof. Die einfachen Kreuze des alten Friedhofs erinnern an die Opfer von Grubenunglücken, in erster Linie aber an die 10 Opfer der Spanischen Grippe von 1918. Durch den Permafrost ist der Boden von Spitzbergen bis zu 100 m tief gefroren und taut nur in den Sommermonaten oberflächlich auf. Weil sich unter diesen Bedingungen die Leichen nicht zersetzen, wurden auf Spitzbergen Erdbestattungen untersagt.
  • 6 Gruve 2 b,Julenissegruva (Grube des Weihnachtsmanns). Hinter den Fenstern der stillgelegten Grube brennen während der Polarnacht Kerzen. Auf diese Weise wissen die Kinder, dass hier der Weihnachtsmann wohnt.
  • 1 Global Seed Vault. In dieser Kältekammer werden die Samen zahlreicher Kulturpflanzen dauerhaft aufbewahrt. Für Privatpersonen nicht zugänglich und auch nicht unbedingt sehenswert, jedoch von allgemeinem Interesse.
  • 2 EISCAT. Mit riesigen Parabolantennen erforscht das Institut das Zusammenspiel von Sonnenstrahlung und Erde
  • 3 Kjell Henriksen Observatory.
Weiterlesen auf WikiVoyage (Quelle) - Lizenz: CC-by-SA 3.0.

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