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Hafeninformation Porto Torres (Sardinien)

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Die Hafenstadt liegt am Golf von Asinara an der Mündung des Riu Mannu, etwas weiter westlich mündet der Fiume Santo. Zum Gemeindegebiet gehört das Stadtgebiet und - in Form einer Exklave - die Insel Asinara. Die Isola Asinara diente lange Zeit als Hochsicherheitsgefängnis, im Jahre 1998 wurde das Hochsicherheitsgefängnis aufgelöst und die ursprüngliche Landschaft der Insel Asinara mit den hier lebenden Wildeseln unter Naturschutz gestellt.

Bereits in vor-nuraghischer Zeit war die Region um die Stadt besiedelt, wovon die Nekropolen (prähistorischen Grabstätten) von (Su Crucifissu Mannu und Li Lioni) und die prähistorische Altaranlage von Monte d'Accoddi Zeugnis ablegen.
Aus der Zeit der Nuraghenkultur stammen etliche Nuraghentürme, so die Nuraghen von Margone, Biunis, Nieddu etc. Auch Nekropolen mit "Domus de Janas" ("Feenhäuser"), welche architektonische Merkmale der damaligen nuraghischen Behausungen, so die Nekropole von Andreolu, stammen aus dieser Zeit. Aussergewöhnlich sind trepanierte Schädel, die in den Gräbern der Nekropole von Su Crucifissu Mannu entdeckt wurden, wahrscheinlich wurden die antiken Hirnoperationen, Bohrlöcher durch den Schädelknochen zur Behandlung von Migräne oder Epilepsie vorgenommen.

Wahrscheinlich war die Region auch von den Phöniziern resp. Puniern besiedelt, wenngleich die Spuren spärlich sind. Die Stadt Turris Libisonis wurde an der Mündung des über eine Strecke schiffbaren Riu Mannu von Marcus Lurius oder möglicherweise gar von Augustus (Gajus Octavianus) gegründet; jedenfalls wurde die Hafenstadt von Plinius dem Älteren erwähnt und es fand sich in Ostia in einem Mosaik die Bezeichnung Turritani Navuculari als Hinweis auf die Bedeutung des sardischen Hafens. Aus dem ersten Jahrhundert n.Chr. stammt die römische Brücke über den Riu Mannu, welche die Stadt mit den fruchtbaren Kornfeldern der Region Nurra verbunden hat.
Mit dem Fall des weströmischen Reichs war die Stadt Turris von ca. 455 - 533 n.Chr. in der Hand der westgotischen Vandalen. Nach der Eroberung durch die Byzantiner kam die Stadt unter die Herrschaft der byzantinischen "Richter" und war Sitz des Judicats von Turris im Norden Siziliens. Das byzantinische Herr konnte der Bedrohung durch die Lombarden zu Lande zwar widerstehen, der Seehandel erlebte aufgrund der lombardischen Seeherrschaft einen Niedergang. Die Stadt war zur Zeit der Seerepubliken mit Genua verbündet, wurde aber auch von vielen Kaufleuten aus Pisa erreicht. Die unter dem Judex um 1065 erbaute Kathedrale von San Gavino das bedeutendste Gotteshaus der Region. Gegen Ende des Judicats erlebte Turris einen Niedergang, von dem sich die Stadt nicht mehr erholen sollte.
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