Hafeninformation Genua

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Die Grundlage der Bedeutung von Genua war immer die Lage seines Hafens, welcher das ligurische Meer resp. von Norden her das tyrrhenische Meer (westlich des italienischen "Stiefels" gelegen) beherrschte. Die Agglomeration erstreckt sich am Ufer des Golfs von Genua resp. am Südhang des Appenin über 35 km, zwei querende Flüsse werden vom Stadtgebiet überspannt, Genua bildet die Grenze zwischen den westlichen und der östlichen Riviera und ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in der Region Ligurien.

Der Hafen und die Bedeutung als Handelszentrum führten zum Aufstieg der Genueser, welche in Konkorrenz mit Pisa und Venedig (in der Adria) den Seehandel im Mittelmeerraum im Mittelalter über Jahrhunderte dominierte und mit der Einbindung ins Industriedreieck Mailand - Turin - Genua für den norditalienischen Raum mit seiner Industrie wie auch für die Südschweiz der nächste Meerzugang ist.

Grabfunde aus dem 4./5. Jhdt. und Funde von Handelswaren zeugen von einer Besiedlung bereits unter den Griechen, welche hier wohl eine Handelsniederlassung betrieben hatten. Nach einer Zerstörung der Ansiedlung durch die Karthager 205 v. Chr. wurde die Stadt von den Römern bald wieder aufgebaut und als Hauptquartier für den Feldzug gegen die Ligurier genutzt, mit Rom wurde die Stadt durch die Via Aurelia und deren Fortsetzung entlang der Riviera in der Via Aemilia Scauri erschlossen, von der Städtebautätigkeit der Römer ist praktisch nichts erhalten und die Existenz der Stadt vorwiegend durch Erwähnungen in anderen Quellen gesichert.
Nach dem Niedergang der Herrschaft Roms fiel die Stadt in die Hände der Heruler und der Byzantiner und um 600 n.Chr. unter die Langobarden. Um 935 n.Chr. wurde Genua von den Sarazenen erobert und zerstört, nach der Vertreibung der Sarazenen schloss sich Genua 1016 mit Pisa zusammen, um gegen die moslemische Besetzung der Insel Sardinien einzustehen. Die Stadt beteiligte sich am ersten Kreuzzug und stieg mit der Gründung von Handelsniederlassungen nicht nur in Jaffa und Akko (San Giovanni d'Acri), im Libanon und Kleinasien sondern auch mit Unterstützung der Reconquista, der Vertreibung der moslemischen Herrscher aus Spanien, in in der Folge Gründung von Handelsniederlassungen in Spanien und Nordafrika zur Kolonialmacht im ganzen Mittelmeerraum auf.
Mit seinen ausgedehnten Handelsaktivitäten in Spanien und Unterstützung der Eroberung von Gebieten in Nordafrika und der Kanaren trat Genua in Konkurrenz zum verbündeten Pisa, die kriegerischen Auseinandersetzungen fanden mit der katastrophalen Niederlange für Pisa in der Seeschlacht von Meloria im Jahre 1284 ihr Ende. In Genua wurde eine Herrschaftsform mit einer Regierung durch Capitani und später die Dogen errichtet, die Stadt verfügte über ein weitgespanntes Netz von Besitzungen, von denen Einige im östlichen Mittelmeerraum mit dem Untergang des oströmischen Reiochs verloren gingen. Die Handelsbeziehungen mit Spanien blieben sehr intensiv, so segelte der Genueser Seefahrer Christoph Columbus im Auftrag der spanischen Krone nach Westen, um einen Seeweg über den Westen nach Indien zu entdecken, der Rest ist Geschichte...
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